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Klosterkirche Maria Verkündigung
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Piaristenkloster
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Heiliger Bezirk
Die Maria Einsiedeln Kapelle
Die Kapelle, auch Kapelle der schwarzen Muttergottes genannt, hat zwischen den Jahren 1709-1710 Franziska Sibylla Augusta, Markgräfin von Baden bauen gelassen als eine Nachbildung der Gnadenkapelle in Einsiedeln in der Schweiz. Sie besuchte diesen Wallfahrtsort oft, um da die Prosperität des markgräflichen Stammes zu erbitten. Während einer Rückkehr / 1708/ hat der Kronprinz, der in seinen sechs Jahren noch nicht sprach, die ersten Worte gesagt. Die Kapelle wurde also zu einem Dank für die Fürbitte der Jungfrau Maria von Einsiedeln.

Die Pläne hat Maurus, Abt des Benediktinenklosters in Einsiedeln der Markgräfin im Jahre 1709 geschickt und später bekam sie auch eine Kopie des Gnadenbildes. Schon am 8. September 1710 wurde die Kapelle auf dem Klosterberg, in der Nähe von Piaristenkloster, feierlich eingeweiht.

Weil diese, in so kurzer Zeit auf schwerlich zugänglichen Hügel gebaut wurde, sowie die schwarze Farbe der Holzstatue, hat eine Volkssage veranlasst. Dem Baumeister sollte der Teufel geholfen haben und dafür von ihm seine Seele verlangen. Als dann der Teufel kam um seinen Preis zu holen, floh der Baumeister zur Mutter Gottes und so konnte ihn der Böse nicht fassen. Dabei berührte er das Gnadenbild und seine Hände und Gesicht waren weiss, die Mutter Gottes und das Jesuskind schwarz. Der Teufel schlug mit der Hand gegen den Bau, um ihn zu zerstören, doch drückten sich nur seine Finger in den Stein des Türportales ein. Diese kann man da bis zu dieser Zeit, sehen, wenn auch nicht in der Zusammenhang mit dem Teufel.

Das Vorbild der Kapelle entstand in der Schweiz, dort, wo der Einsiedler Meinrad gelebt hat, um die Hälfte des 10. Jahrhunderts. Der Legende nach, hat diese Kapelle selbst Erlöser mit den Engeln eingeweiht für das Bild seiner Mutter. Einsiedeln wurde bald zu einem, am häufigsten besuchten europäischen Wallfahrtsort. Die so viele, von den Pilgern da angezündeten Kerzen und Lampen, verursachten villeicht auch die schwarze Farbe des Gnadenbildes. Im Jahre 1798 wurde die Kapelle von dem französichen Heer zerstört und erst in dem zweiten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts neu, aber schon in einem anderem Baustile gebaut. In Ostrov-Schlackenwerth ist so die ursprüngliche Form des verlorenen Original des Baues geblieben. Statt des roten Marmor ist natürlich die Kapelle nur rot angestrichen.

Die Stirnwand ist reich gegliedert. Oben trägt sie ein Steinrelief Tod der Jungfrau Maria und auf dem Giebel Statuen der Jungfrau Maria, des heiligen Benedikt und Maurus.Auf beiden Seiten des Türportales sieht man Stuckreliefe – Verkündigung und Geburt Christi, über das Portal Allianzwappen der Sachsen-Lauenburgen und der Badener. Die Markgräfin war geborene Prinzessin von Sachsen-Lauenburg. Den Bau führte wahrscheinlich Hofbaumeister Johann Michael Sockh. Zum letztenmal rekonstruierte man die Kapelle im Jahre 1936.

Zum Vorbild des Gnadenbildes der schwarzen Mutter Gottes, der Holzstatue von dem Anfang des 18. Jahrhunderts, wurde die Statue von Einsiedeln, süddeutscher oder italienischer Provenienz, um die Hälfte des 15. Jahrhunderts geschaffen. Die der Einsiedelner Jungfrau Maria eingeweihten Kapellen hat man später sehr oft und in der ganzen Welt gebaut.

Am 8. September 2002 wurde die sehr baufällige Kapelle mit der Mithilfe von vielen Institutionen, von der Stadt Ostrov und der Partnerstadt Rastatt, wo eine weitere Kopie dieses Baues vom Jahre 1715 steht, den alten Stichen nach gerettet und neu eingeweiht.